Bericht Sommerfahrt 2011
Am Sonntag, den 04. September 2011 sind nach der Messe 22 Ministranten in Begleitung von Gisela Gärtner, Waltraud Hammerl und unserem Herrn Pfarrer nach Nürnberg zur alljährlichen Sommerfahrt aufgebrochen. Da unsere Mini-Patin Annerose dieses Jahr leider verhindert war, musste dieses Ersatzteam einspringen, das Annerose wirklich ausgesprochen gut ersetzte! An dieser Stelle noch einmal einen ganz herzlichen Danke für den Einsatz und für die Mühen, die die beiden für diese Fahrt aufgebracht haben!
Nach der relativ kurzen Anreisezeit von ca. 2 Stunden fuhren wir direkt in das Otto-Felix-Kanitz-Haus, das sich schon 2008 bei der Sommerfahrt bewährt hatte. Nach dem Abendessen gingen wir, trotz leichtem Nieselregen, auf einen nahegelegenen Fußballplatz, doch da der Regen in der Zwischenzeit immer stärker wurde, verlegten wir die Nachtwanderung kurzer Hand auf den nächsten Tag. Nachdem wir alle wieder trocken waren, ließen wir den Tag mit dem Abendlob ausklingen.
Nürnberger Innenstadt
Dem (manchen zu) frühen Frühstück am Montag um 8.00 Uhr folgte das Morgenlob als Tagesbeginn. Nach einer kurzen Freizeit ging es dann los in die Nürnberger Innenstadt - zuerst in die Lochgefängnisse, nach dem Mittagessen folgte eine Führung in der Frauenkirche durch unseren Pfarrer und eine Stadtrally quer durch Nürnberg. Nach einem frühen Abendessen gab es eine freiwillige Messe zu Ehren der Mutter unseres Ministranten Max, die vor genau einem Jahr nach einer langen Krankheit starb. Nach Einbruch der Dunkelheit gab es eine kleine Nachtwanderung mit einer eindrucksvollen Gruselgeschichte, erfunden und erzählt von unserem Pfarrer. Mit dem anschließenden Abendlob war auch dieser Tag zu Ende.
Burg - und platsch
Am Dienstag begann der Tag noch früher: das Frühstück musste bereits um 7.30 stattfinden, da die Burgführung um 10 Uhr angemeldet war. Dort angekommen, wurde uns kurzerhand eine eigene kostenlose Führung für unsere Gruppe gegeben, die speziell auf unsere Anforderungen zugeschnitten wurde: nach Besichtigung der wichtigsten Räume der Burg wie Rittersaal, Kaisersaal und Kapelle wurde uns noch der "Tiefe Brunnen" gezeigt. Da diese Führung früher zu Ende war als geplant, konnte noch eine kurze Kirchenführung in der Lorenzkirche folgen. Nach dem Mittagessen ging es dann endlich zum Schwimmen in ein Schwimmbad mit frisch renoviertem Rutschenparadies und vielen Schwimmbecken, so, dass für jeden etwas dabei war. Nach dem Abendessen folgte noch der Bunte Abend und das allabendliche Abendlob, dann war auch dieser Tag vorbei.
Regen, Regen, Sonnenschein
Der Mittwoch startete mit einem kleinen Schock: es hatte zwar die ganzen Tage schon immer wieder genieselt und leicht geregnet, aber in der Nacht zum Mittwoch und auch noch während dem Aufräumen regnete es so stark, dass die Abschlussmesse, die diesmal erstmalig in einer Kirche stattfinden sollte, doch im Gruppenraum des Otto-Felix-Kanitz-Hauses gefeiert wurde. Für den Tag war eigentlich auch noch Minigolfen geplant, doch die Anlage war so nass, dass sie nicht bespielbar war, weshalb sich die Minileitung dafür entschied, einen Zug, also zwei Stunden früher, in Richtung (noch trockener) Heimat zu fahren.
Alle Kinder konnten abgeholt werden und alle, insbesondere ich, freuen sich schon jetzt wieder auf die nächste Fahrt!
